Dienstag, 16. Juni 2020

PASTA mit ERBSEN, BACON und MINZE (frei nach Jamie Oliver)


Kräuter sind ja meine Leidenschaft. Und so stricke ich gerne ein Rezept um ein Kraut herum. Diesmal ist es die MINZE.

Im Rahmen einer Aktion namens #trostkochen, bei der aus Solidarität mit den Ländern, in denen die Pandemie besonders schlimm war und noch ist, von Bloggerinnen und Blogger Rezepte zusammen getragen werden, war diesmal die "ENGLISCHE KÜCHE" dran. Und dazu fiel mir natürlich als erstes die MINZE ein. Minzsauce, Minztee, Minzblättchen....ah ja, und die zweite Assoziation war natürlich mit JAMIE OLIVER verbunden. Und mit einem unserer liebsten Familiengerichte, PASTA mit ERBSEN, BACON und MINZE. Das ist auch eines dieser Gerichte, das man für fünf Leute kochen kann und zwei verputzen es in kürzester Zeit. Ein richtiges Soulfood. Ob das wohl auch an der Minze liegen mag? Sicherlich, denn sie hat schon ein einzigartiges Aroma und ich konnte sie jetzt im Juni ganz frisch aus dem Garten in die Küche holen. Übrigens ist das auch das erste Gericht, das mein Sohn - nachdem er das Kochbuch mit dem Titel "Jeder kann kochen" geschenkt bekam - mit 12 oder 13 für uns alle gekocht hat. So einfach es ist, so lecker ist es! Fertig in 15 Minuten.



In meinem Kräuterblog - den Kräuterportraits - habe ich mich an die Minze noch nicht so richtig dran getraut, den es gibt unzählbar viele Minz-Arten. Wo anfangen, wo aufhören? Vielleicht am besten bei Eigenschaften, die alle Minzen gemeinsam haben? Eine davon ist sicherlich die positive Wirkung auf die Verdauung und eine andere ist, dass sie für frischen Atem sorgt. Und für den Frische-Kick in unserem Pasta Rezept nach Jamie Oliver.

Im Original heißt es "Mini shell pasta with a creamy smoked bacon an pea sauce". Und genau so wollen wir es auch heute wieder machen, mit kleinen Muschelnüdelchen.
Bei nachfolgendem Rezept gibt es eigentlich kaum Abwandlungen zum Originalrezept, nur dass wir Gnocchetti sardi von unserem Sardinienurlaub verwendeten und keine Conchiglie. Und den Parmesan (hier: Grana Padano) mische ich nicht unter die fertigen Nudeln, sondern gebe ihn erst kurz vor dem Servieren hinzu.


ZUTATEN
Für 4 Personen
10 dünne Scheiben durchwachsener Räucherspeck oder Pancetta
1 kleines Bund frische Minze
150 g Parmesan
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
300–400g kleine muschelförmige Nudeln
Olivenöl
1 Stück Butter
300 g Tiefkühl-Erbsen
2 EL Crème fraîche
Saft von 1 Zitrone


ZUBEREITUNG

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
Den Speck in schmale Streifen schneiden
Die Minzeblätter abzupfen, die Stiele wegwerfen
• In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Muschelnudeln darin nach der Packungsanweisung garen
• Inzwischen eine große Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen
• 1 kräftigen Schuss Olivenöl und die Butter hineingeben
• Den Speck zufügen und braten, bis er goldbraun und knusprig ist
• Inzwischen die Minzeblätter fein hacken
• Die tiefgekühlten Erbsen zum knusprig gebratenen Speck geben und die Pfanne kräftig rütteln
• Nach etwa 1 Minute die Crème fraîche zusammen mit der Minze einrühren
• Die Pasta abseihen, dabei etwas Kochwasser auffangen
• Etwas Zitronenzesten hinein reiben und den Zitronensaft dazu gießen
• Kurz köcheln lassen und vom Herd nehmen
• Die Sauce sollte jetzt geschmeidig und cremig sein – wenn sie zu kompakt ist, noch etwas Kochwasser einrühren

Über die Pasta geben, alles verrühren und vor dem Servieren noch (viel!) Parmesan darüber reiben.



Wer den Jamie Oliver von damals nochmal live kochend erleben möchte, dem sei dieses Video empfohlen.





Dieses Rezept erschien übrigens auch in der Rezeptsammlung #trostkochen von USA-kulinarisch.de



Kommentare:

  1. Ich liebe dieses Rezept. Minze und Erbsen sind eine ganz tolle Mischung. Und Jamies Rezepte funktionieren auch irgendwie immer! Minze ist auch tatsächlich toll zu Lamm. Auch wenn das hier jahrelang belacht wurde. Danke fürs Teilen!

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    1. Danke für deinen Kommentar. Die einfachsten Rezepte sind oft die besten. Sieht man ja auch an der italienischen Küche. Wichtig sind die Zutaten.

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